
Am kommenden Freitag, dem 15. Mai, wartet um 19 Uhr auf den 1. Fortuna Wiener Neustädter SC die nächste Herausforderung in der Landesliga: Die Blau-Weißen gastieren im Stadion Alte Au beim SV Stockerau. Während die Gastgeber mitten im Abstiegskampf stecken, will die Fortuna ihre zuletzt gute Form bestätigen und die ungeschlagene Serie fortsetzen.
Stockerau geht mit Rückenwind in die Partie: Zuletzt feierte man einen 3:1-Auswärtssieg beim ASV Schrems und tankte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Entsprechend motiviert werden die Hausherren auftreten. Für die Fortuna spricht hingegen die aktuelle Serie: Seit vier Spielen ungeschlagen, haben sich die Blau-Weißen in eine gute Ausgangsposition gebracht. Der Blick geht klar nach oben – auf Tabellenrang drei fehlen aktuell nur zwei Zähler. Gleichzeitig gibt es eine offene Rechnung: Seit Stockerau in der Landesliga spielt, konnte die Fortuna noch nicht punkten.
Nach dem jüngsten Remis gegen Kilb zog Cheftrainer Robert Weinstabl ein differenziertes Fazit: „Wir hatten das Spiel gegen Kilb nach der schnellen Führung klar im Griff. Der Ausschluss hat die Dynamik stark verändert. In Unterzahl haben wir defensiv wenig zugelassen, im Ballbesitz aber zu wenig Mut und Entschlossenheit gezeigt.“ Für die Aufgabe in Stockerau ist die Zielsetzung klar: „Die Jungs waren nach dem 1:1 enttäuscht und wollen es unbedingt gutmachen. Auch die drei Niederlagen zuletzt gegen Stockerau sind zusätzliche Motivation. Es wird nicht einfach, aber wir wissen, was wir leisten können, wenn alle ans Limit gehen.“
Personell kann die Fortuna nahezu aus dem Vollen schöpfen: Bis auf die Langzeitverletzten sowie den gesperrten Anouar El Moukhantir stehen alle Spieler zur Verfügung. Für Trainer Weinstabl bedeutet das einmal mehr schwierige Entscheidungen: „Alle Jungs haben in den letzten Wochen stark performt – im Training und im Spiel.“
SV STOCKERAU – 1. FORTUNA WIENER NEUSTÄDTER SC
Freitag, 15. Mai
19 Uhr
Stadion Alte Au Stockerau.
Schiedsrichterteam: Ing. Alen Viljusic, Jürgen Mosch und Jetmir Muslii.