Aufholjagd: 3:2-Heimsieg nach 0:2-Rückstand

Nach fast vier Monaten Winterpause endlich wieder Fußball in der Wiener Neustadt Ergo Arena. Nach sieben Testspielen wurde es ernst für Neo-Cheftrainer Robert Weinstabl und sein Team. In den ersten Minuten ein Spiel ohne besondere Höhepunkte. In Minute 8 dann ein kurioses Gegentor und es steht 0:1 für die Gäste. Ein Abpraller im Mittelfeld kommt hoch vor das Tor. Der gegnerische Stürmer schupft den Ball über Dominik Hemmelmayer, der an der Strafraumgrenze stehen bleibt, da er von Abseits ausgeht. In Minute 10 kann ein guter Volleyschuss von Silvio Apollonio vom Tormann gerade noch aus dem Kreuzeck gefischt werden. In Minute 12 setzt sich Niklas Marlovics rechts durch, aber seine gute Hereingabe findet keinen Abnehmer. In Minute 13 erkämpft sich Philipp Reinisch den Ball, verzieht aber seinen Schuss. In Minute 18 ein weiter Pass von Silvio Apollonio auf Christopher Tvrdy, der im Strafraum behindert wird. In Minute 22 ein Weitschuss von Niklas Marlovics, der das Tor nur knapp verfehlt. Der 1. Fortuna WNSC hat den schnellen Rückstand gut weggesteckt und macht Druck.

Zwettl mit dem 2:0, Tvrdy antwortet mit Traumtor

Doch dann wieder aus dem nichts die 2:0-Führung für die Gäste. Nach einem Corner kommt ein Gästespieler aus wenigen Metern frei zum Schuss – der Rettungsversuch von David Strmsek scheitert. Der SC Zwettl hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht. Die Blau-Weißen sind spielbestimmend, können aber zu wenig zwingende Aktionen im gegnerischen Strafraum kreieren. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelingt dem neuen Kapitän, Christopher Tvrdy mit einem herrlichen Fernschuss aus 25 Metern der Anschlusstreffer – ein absolutes Traumtor. Nach der Pause kommen die Blau-Weißen mit ganz viel Druck aus der Kabine und schnüren den SC Zwettl am eigenen Strafraum ein.

Strmsek per Kopf! WNSC mit dem 2:2

Die Belohnung folgt sehr schnell – in Minute 48 setzte sich Daniel Dzajic rechts an der Torlinie durch und David Strmsek verwertet den Querpass aus wenigen Metern per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Der 1. Fortuna WNSC hat den 0:2 Rückstand innerhalb von nur drei Spielminuten vor bzw. nach der Pause ausgeglichen. Die Heimischen setzen nach und jetzt gibt es auch gefährliche Strafraumszenen. Nach rund einer Stunde kann der SC Zwettl etwas besser mithalten, kommt allerdings zu keinen Chancen. In Minute 69 dann ein Dreifachtausch – es kommen Eray Mehmedali, Elias Weidinger und Neuzugang Oliver Knezevic ins Spiel. In Minute 79 wird der schon wieder sehr schnelle Eray Mehmedali an der Strafraumgrenze gefoult, aber sein Freistoß geht zu direkt auf den Tormann. In Minute 87 eine gute Aktion von Oliver Knezevic, aber sein Schuss aus schwierigem Winkel verfehlt knapp das Tor. In Minute 90 ein toller Weitschuss von Eray Mehmedali, den der Tormann nur mit Mühe über die Querlatte drehen kann. Beim nachfolgenden Corner kann der SC Zwettl nur mit viel Glück am Fünfer klären.

Knezevic macht Aufholjagd perfekt

In Minute 94 dann ein Antritt von Oliver Knezevic und ein absolutes Traumtor zum 3:2-Sieg – was für ein Einstand für das 17-jährige Talent! Nach 96 Minuten pfeift der Schiedsrichter ab und die Spieler jubeln. Diesmal haben die Blau-Weißen gezeigt, dass man auch in der Nachspielzeit gewinnen kann. Ein absoluter Sieg des Willens für das junge Team und ein toller Ansporn für das Trainerteam um Robert Weinstabl sowie die Mannschaft in dieser Richtung weiter zu arbeiten.

Am nächsten Wochenende geht es am Samstag um 15 Uhr auswärts nach Ybbs. Da wird es für unsere Fans auch einen Bus geben, der nach Ybbs fährt.

Statistik

1. Fortuna Wiener Neustädter Sportklub – SC Sparkasse Zwettl 3:2 (1:2).
Torfolge: 8‘ 0:1 Sebastian Thomas Penz
25‘ 0:2 Ammar Sjekirica
45‘ 1:2 Christopher Tvrdy
48’ 2:2 David Strmsek
90’+4 3:2 Oliver Knezevic
Aufstellungen:
Dominik Hemmelmayer, David Strmsek, Niklas Marlovics (69‘ Elias Weidinger), Lukas Toifl,
Philipp Reinisch (69‘ Eray Mehmaldi), Anouar Ahmed El Moukantir (69‘ Oliver Knezevic), Christopher Tvrdy, Daniel Dzajic, Silvio Apollonio, Philipp Eichberger, Niels Hahn
Schiedsrichter: Mario Wallner
Ergo Arena Wiener Neustadt, 440 Zuschauer

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