
Hohenau – 1. Fortuna WNSC 1:3. Nach dem Heimsieg gegen Ardagger ging es für die Blau-Weißen zum Aufsteiger SG Hohenau/Hausbrunn. Die Gastgeber waren mit zwei Siegen optimal in die Meisterschaft gestartet und hatten bereits in der vergangenen Saison ihre Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt: 13 Siege und 40 Tore vor eigenem Publikum sprachen eine deutliche Sprache. Der 1. Fortuna WNSC war daher gewarnt, wollte aber auch aus Hohenau etwas Zählbares mitnehmen. Die Partie begann mit einem Schreckmoment für die Gäste. Bereits in der 3. Minute kombinierte sich Hohenau gefährlich in den Strafraum, doch Keeper Harald Otto verhinderte mit einer starken Parade den frühen Rückstand.
Quasi im Gegenzug schlugen die Blau-Weißen eiskalt zu: Tobias Meier setzte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und legte mustergültig für Niels Hahn auf. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und traf mit einem präzisen Flachschuss aus rund zehn Metern zur frühen 1:0-Führung (4.). Auch danach blieb Fortuna gefährlich. In der 13. Minute sorgte ein Tumult im Hohenauer Strafraum für Aufregung, doch der Schiedsrichter entschied auf Stürmerfoul. Wenig später schickte Markus Rusek mit einem weiten Pass Jason Sprinzer auf die Reise, der jedoch knapp im Abseits stand (21.). Auf der anderen Seite musste die Fortuna-Defensive mehrfach aufmerksam bleiben. Sowohl die Abwehrreihe als auch Harald Otto meisterten die brenzligen Situationen in den Minuten 22 und 25 souverän.
In der 33. Minute folgte dann die große Chance auf das 2:0. Nach einem weiten Ball verschätzte sich die Heimdefensive, Jason Sprinzer lief alleine auf den Torhüter zu und wurde im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den fälligen Elfmeter konnte der Hohenauer Schlussmann zunächst parieren. Da er sich jedoch zu früh von der Linie bewegt hatte, wurde der Strafstoß richtigerweise wiederholt. Beim zweiten Versuch übernahm Markus Rusek die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0 (34.).
Bis zur Pause versuchten die Gastgeber noch einmal Druck aufzubauen und setzten sich phasenweise in der Hälfte der Blau-Weißen fest. Die Defensive präsentierte sich jedoch äußerst stabil und ließ kaum klare Torchancen zu. Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es schließlich in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel knüpfte Fortuna nahtlos an die starke Leistung der ersten Halbzeit an. In der 50. Minute folgte die nächste Traumaktion: Erneut war Tobias Meier nach einem dynamischen Vorstoß über die rechte Seite der Vorbereiter. Seine Hereingabe fand Manuel Holzmann, der zum 3:0 einschob und damit für die Vorentscheidung sorgte.
In der Folge kontrollierten die Gäste das Spielgeschehen weitgehend. Die nächste große Möglichkeit hatte Jason Sprinzer in der 62. Minute, als er alleine auf den Torhüter zulief, dieser jedoch im letzten Moment klären konnte. Trainer Robert Weinstabl reagierte in der 72. Minute mit einem Dreifachwechsel und brachte Christopher Tvrdy, Daniel Dzajic und Silvio Apollonio ins Spiel. Kurz davor hatte Philipp Reinisch bereits gejubelt, sein Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung allerdings aberkannt (71.). Wenige Augenblicke später scheiterte er erneut am starken Hohenauer Torhüter. Für zusätzliche Schwierigkeiten auf Seiten der Gastgeber sorgte eine Gelb-Rote Karte wegen Kritik in der 73. Minute. In der Schlussphase kamen auch Anouar El Moukhantir und Dennis Schmutz zu ihren Einsatzminuten. Da die Partie längst entschieden war, passierte nicht mehr viel. Erst mit der letzten Aktion des Spiels gelang Hohenau noch der 1:3-Ehrentreffer.
Am Freitag, dem 28. August 2026, wartet in der Wiener Neustadt ERGO Arena bereits das nächste Highlight: Um 20 Uhr gastiert Tabellenführer ASK Ybbs in Wiener Neustadt. Damit steht ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm.
ASV HOHENAU – 1. FORTUNA WIENER NEUSTÄDTER SC 1:3 (0:2).
Torfolge:
4‘ 0:1 Niels Hahn
34‘ 0:2 Markus Rusek (Foulelfer)
50‘ 0:3 Manuel Holzmann
90‘ 1:3 Denis Baumgartner
Gelb/Rote Karte: Marko Stevanovic/Hohenau (73‘ Kritik).
Aufstellungen: Harald Otto, David Strmsek, Manuel Holzmann, Lukas Toifl,
Markus Rusek (86‘ Anouar El Moukhantir), Philipp Reinisch (72‘ Silvio Apollonio),
Niels Hahn (72‘ Daniel Dzajic), Tobias Meier (86‘ Dennis Schmutz), Philipp Eichberger,
Jason Sprinzer (72‘ Christopher Tvrdy), Elias Weidinger.
Schiedsrichter: Adrian Enachi Gheorghe.
Sportanlage Hohenau, 400 Zuschauer.